J. begann laut zu weinen. Ich sah A. an und fragte ihn, ob er J. geschlagen hätte.
Ja!
antwortete A. selbstbewusst. Ich erklärte, dass es falsch sei, Kinder zu schlagen und dass er, wenn er etwas haben wolle, fragen solle. A. versicherte mir, dass er mich verstanden hatte.
Ich kehrte den Kindern nach einer kurzen Weile den Rücken zu und widmete mich einem anderen Kind. Im Hintergrund hörte ich A. fragen:
Darf ich haben, J.?
Scheinbar durfte er das Spielzeug, mit dem J. gerade spielte, nicht haben. A. schlug J. auf den Rücken, der wieder zu weinen begann. Erschrocken drehte sich A. zu mir und sagte mit weit aufgerissenen Augen:
Ich hab’ vorher aber gefragt!
Meine Stimmung:
Okay



@Melli:
Es wär’ noch schöner gewesen, wenn er danach nicht zugehauen hätte.
LG
Malina!
LG
Marlene
Oh je, ich wäre verzweifelt
@Marlene:
Ich werd’ mich hüten, zu schmunzeln, wenn die Kleinen in meiner Nähe sind. Im Nachhinein hab’ ich über das Ganze dann doch gegrinst.
Aber sag’ mal, den Ausdruck “Lütten”, den kannt’ ich noch gar nicht. Was genau hat er zu bedeuten?
LG
Malina!
@abraxandria:
Ach was. Um mich zur Verzweiflung zu bringen, muss mehr – viel mehr! – geschehen.
LG
Malina!
Ah, das ist gut! Bist ‘ne gute Pädagogin
@abraxandria:
Vielen Dank für das Kompliment.
Übrigens:
Meine Chefin sieht das genau so!
LG
Malina!
Ach, Kinder sind was Tolles. Hab’ auch einige solcher Situationen erlebt, als ich mein freiwilliges Jahr gemacht habe. Darum macht’s immer wieder Spaß zur Arbeit zu gehen, weil man nie weiß, was einen erwartet.
@Laura:
Genau das ist das Reizvolle an meiner Arbeit in der KiTa.
LG
Malina!