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Archiv für 8. September 2010

PostHeaderIcon Horror: Autopanne im Fünf-Uhr-Verkehr

Vorige Woche schon hatte ich eine Autopanne.
Ich fuhr nach getaner Arbeit nachhause und dachte schon mit Grauen an den Feierabendverkehr, der auf der Hauptstraße herrschen musste. Als ich dann auf die Hauptstraße bog, bot sich mir das Bild von unzähligen, hintereinander stehenden Autos; der berühmt berüchtigte Fünf-Uhr-Stadt-Verkehr! Ich dachte nur:

Augen zu und durch!

An einer roten Ampel musste ich halten; vor und hinter mir standen Autos soweit das Auge reichte. Die Ampel sprang auf Grün und ich wollte gerade anfahren, als ich bemerkte, dass mein Auto ohne ersichtlichen Grund einfach ausging. Ich wollte es wieder starten, doch auch der dritte Versuch scheiterte. Zwei Männer waren mir dabei behilflich, das Auto von der Straße zu schieben. So blieb ich dann alleine mit dem abgesoffenen Auto in einer Einbuchtung stehen.

30 Minuten später war mein Mann da, den ich zuvor angerufen hatte. Er brachte den Wagen zum Laufen und fuhr ihn nach Hause. Ich selbst fuhr sein Auto heim.

Könnt ihr euch vorstellen, wie unangenehm das für mich war? Mitten auf der zweispurigen Hauptstraße, dann auch noch zur Hauptverkehrszeit, stehen zu bleiben? Hinter Dir wartende Autos und mürrische Gesichter, die Dir sagen:

Mach’, dass Du von der Straße kommst, ich will nach Hause.

Etwas, dass mich schockierte war, dass selbst “Dein Freund und Helfer” vorbei fuhr und nur guckte, als ich mit dem warnblinkenden Auto in der Einbuchtung stand. Ich hätt’ Verständnis gehabt, wenn sie im Einsatz gewesen wär’n, aber danach sah’s nicht aus.

Meine Stimmung:Frustriert emoticon Frustriert

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