…und das liebe Christkind steht vor der Tür.
Es ist kaum zu glauben, wie schnell sich der 24. Dezember nähert. Eben habe ich noch die erste Kerze am Adventskranz angezündet und heute brennt schon die vierte Kerze. Ich finde, je älter ich werde, umso schneller rennt die Zeit an mir vorbei. Ist das bei Jedem so?
Obwohl überall Weihnachtsmärkte stattfinden, in der Kita auch schon seit vielen Tagen die Weihnachtsbäckerei eröffnet ist, Plätzchenduft durch’s eigene Haus zieht und die Menschen ihre Häuser weihnachtlich dekoriert haben, will sich in diesem Jahr bei mir persönlich keine Weihnachtsstimmung breit machen. Ich vermute mal, dass das nur daran liegt, dass ich mich nach freien Tagen sehne, in denen ich endlich abschalten kann von dem beruflichen Hin und Her und Auf und Ab.
Ich gebe es nicht gerne zu, aber ich habe in diesem Jahr kein einziges Fenster dekoriert, geschweige denn meine Wohnung festlich geschmückt. Der Adventskranz ist das Einzige, das daran erinnert, dass bald das Weihnachtsfest vor der Tür steht.
Es wird Zeit, dass sich der Jahreswechsel vollzieht. Denn ich bin ausgebrannt. Beruflich war ich gefordert und sah mich diversen Schwierigkeiten gegenüber, die manchmal nicht leicht zu überstehen waren. Die kommenden freien Tage werde ich im Kreise meiner Lieben verbringen und es genießen einmal nicht unter Strom stehen zu müssen.
Meine Stimmung:
Niedergeschlagen
Momentan ist der Advent, zumindest in unserem Hause, etwas getrübt. Der Grund hierfür liegt in Bauarbeiten, die Anfang Dezember in unserem Wohngebiet begonnen haben.
Tag für Tag quälen sich viele LKWs unsere Straße entlang. Von Draußen dringt Lärm nach Drinnen und den TV schaltet man lauter, um überhaupt noch etwas hören zu können.
Ätzend!!!
Wieso – um Himmels Willen! – haben die Bauarbeiten gerade in der eigentlich ruhigen Vorweihnachtszeit begonnen? Damit hätte doch bestimmt noch bis Januar 2012 gewartet werden können.
Meine Stimmung:
Mürrisch
Schon als ich geboren wurde hatte meine Familie einen Hund. Es war ein schwarzer, mittelgroßer Hund, der, als ich noch klein war, immer an meiner Seite war und auf mich aufgepasst hat. Er starb als ich im Grundschulalter war. Eine Tragödie für uns, aber eine Erlösung für den damals schwer erkrankten Hund.
Lange blieb meine Familie ohne einen Hund. Bis wir in ein großes Haus gezogen sind. Erst dann haben wir uns wieder einen Hund angeschafft. Wir verlebten 17 wunderschöne Jahre mit ihm. Dann starb er an Altersschwäche in meinem Beisein. Wir waren untröstlich und schworen uns, uns kein Haustier mehr anzuschaffen, weil wir deren Tode immer nur sehr schwer verkraften.
Zu Gunsten von Mikesch brachen wir den Schwur. Aufgrund diverser Vorgänge, die ihm ein unruhiges Leben bescherten, haben wir ihn in unserem Hause aufgenommen. Nun geben wir dem Kater, der unser Herz im Sturm erobert hat, ein schönes Zuhause, in dem er chillen, spielen und zufrieden sein kann.
Sicherlich wird es für ihn zu Weihnachten Geschenke geben und wir richten ihm ein schönes Eckchen ein, in dem er das tun kann, wonach ihm gerade ist.
Wir sind nun offiziell Mikeschs “Eltern”!
Meine Stimmung:
Glücklich
Seit dem 23. Oktober habe ich hier nichts mehr gebloggt. Nicht, weil ich das Blog absichtlich vernachlässigt oder gar keine Freude mehr daran hätte. Vielmehr war es so, dass es mir in der vergangenen Zeit nicht gut ging.
Ich tue wohl gut daran, wenn ich mich für eine kurze Auszeit vom Bloggen entscheide. Ich hoffe aber dennoch, dass meine LeserInnen mir treu bleiben. Ich werde in jedem Fall meine abonnierten und liebgewonnenen Blogs weiter verfolgen und manchmal vielleicht hier und da einen kleinen Kommentar hinterlassen.
Eure Malina
Meine Stimmung:
Bedrückt



Ängstlich
