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Das Beste muss nicht immer teuer sein.
Das habe ich erfahren, als ich vor Monaten schon nach einem passenden Brautkleid für mich suchte. Zu meinem Erstaunen ließ sich in nur 1 1/2 Stunden ein hübsches Kleid finden. Das dritte Kleid im ersten Geschäft passte, war schön anzusehen und ich musste es einfach haben. Die nette und sehr zuvorkommende Verkäuferin informierte mich darüber, dass dieses Kleid die hauseigene Designerin entworfen hätte. Weiter sagte sie, dass jedes ihrer Kleider ein Unikat sei.
Ui, da dachte ich schon an die Höhe des Preises!
Doch dann wurde der Preis genannt und ich erkannte, dass nicht alles, was sich teuer anhört, zwangsläufig auch teuer sein muss.
Mein Brautkleid ist aus Ivoryfarbener Seide geschneidert. Es ist schulterfrei und das Oberteil ist im Vergleich zu dem Rock aufwendig verarbeitet. Über die Brust hinweg ist es mit Perlchen versehen, über die Taille und den Bauch ist es in schmale Falten gelegt. Am Rücken wird es geschnürt; was – meiner Meinung nach – besser aussieht, als ein 08/15 Reisverschluss. Der Rock ist glatt – ohne Stickerei, ohne Perlchen – und geht nach Hinten in eine laaange Schleppe über.
Die Accesoires waren auch schnell gefunden: eine goldene Halskette mit einem Perlchen und passende Ohrringe dazu. Ivoryfarbene, offene, halbhohe Schuhe. Ein blaues Strumpfband; das durfte natürlich nicht fehlen! Und weitere Dinge, die keiner Nennung bedürfen.
Ganz stolz bin ich nicht nur auf die laaange Schleppe meines Brautkleides, sondern auch auf den Schleier, den ich dazu gewählt habe. Da ich royale Hochzeiten im TV verfolge, war es schon immer ein Wunsch von mir, einen ebenso langen Schleier an meinem eigenen Hochzeitstag tragen zu können. Diesen Wunsch habe ich mir erfüllt. Mein Schleier ist so lang’, dass er noch über die Schleppe hinaus geht. Er ist an beiden Seiten und an seinem unteren Ende mit zierlichen Stickereien versehen.
Meine Stimmung:
Zufrieden
Ich kann’s selbst kaum glauben, aber…
…Malina lernt Walzer tanzen!
Und das, nachdem ich mich (fast) erfolgreich davor drücken konnte. Tja, die Liebe! Weil mein Mann (scheinbar) besonderen Wert darauf legt, mit mir gemeinsam Walzer zu tanzen, dachte ich mir, tu’ ich ihm diesen Gefallen. Warum wir die Schritte des Tanzes einstudieren, um ihn nächstes Wochenende präsentieren zu können, hat (s)einen speziellen Grund:
Wir heiraten kirchlich!
Meine Stimmung:
Gelangweilt

Großartig
Optimistisch
Glücklich
